Mittels Sirene und digitaler Meldeempfänger wurden die Aktiven der Ortsfeuerwehr Elvershausen kürzlich mit dem Einsatzstichwort „Kellerbrand“ von der Einsatzleitstelle Northeim alarmiert. Außerdem wurden die Ortfeuerwehr Marke und zwei Fahrzeuge der DRK-Bereitschaft Northeim zur Einsatzstelle („Am Klink 2“) entsandt. Dabei handelte es sich zum Glück nur um eine gemeinsame Übung, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Da das Gebäude dort durch die schmale Straße nicht mit mehreren Fahrzeugen anzufahren ist und auch die Wasserentnahmestellen weiter entfernt sind, wurde gleichzeitig die Nachbarfeuerwehr aus Marke mit alarmiert. Beide Wehren waren nach kurzer Zeit vor Ort und haben die jeweilige Wasserversorgung zügig aufgebaut. Marke mußte rund 360 Meter Schlauchleitung vom Überflurhydranten ausrollen, die Elvershäuser brachten ihre neu angeschaffte mobile Staustufe (Biber) im Bereich der Mühlengasse im Dorfbach in Stellung. Von dort waren es rund 240 Meter zur Einsatzstelle. Dabei musste ein Höhenunterschied von etwa 25 Meter überwunden werden, bei dem trotzdem die Wassermenge und der Druck am Übungsobjekt bestens gegeben war.

Ebenfalls wurden auch von beiden Wehren Trupps mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, die mehrere „vermisste“ Personen aus einem Nebengebäude retten mussten. Nach der Betreuung durch Ersthelfer am Sammelplatz wurden die Verletzen von der DRK-Bereitschaft übernommen und fachgerecht weiter versorgt.

Die Übung hat die gute Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen weiter gefördert und gezeigt, dass man für den Ernstfall gerüstet ist. Davon hat sich Vertreter des Katlenburg-Lindauer Brandausschusses vor Ort ein Bild gemacht.

Ein besonderer Dank der Feuerwehr geht an die Hausbesitzer und Grundstückseigentümer, die durch ihre Bereitschaft, ihr Eigentum für solche Zwecke zur Verfügung stellen, die Übung überhaupt ermöglicht haben.